mit Blog Geld verdienen
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Ein bekannter und gern gewählter Weg, im Internet Geld zu verdienen, ist das Bloggen. Daher ist „Mit Blog Geld verdienen“ heutzutage ein gern eingegebener Suchbegriff.

Es ist auch kein Wunder. Dank Corona haben viele einen Eindruck davon bekommen, wie es ist, von zu Hause aus zu arbeiten. Wem es gefallen hat, der überlegt nun vielleicht, sich ein Online-Einkommen aufzubauen.

Außerdem ist es doch ein netter Gedanke, aus dem öden Alltagstrott auszubrechen und etwas Neues zu starten, mit dem man sich auch ein Stück weit verwirklichen kann, oder? Aber ist Bloggen der richtige Weg, um sich ein Online-Einkommen aufzubauen? Und wie funktioniert es überhaupt, einen Blog zu starten und irgendwann davon leben zu können?

Diese Fragen und noch vieles mehr werde ich in diesem Blog-Artikel beantworten.

 

Warum Bloggen?

Wenn du dich gerade danach erkundigst, ob und wie man mit einem Blog Geld verdienen kann, dann bist du wahrscheinlich gerade an einem Wendepunkt. Wahrscheinlich hängt dir der Alltagsstress zum Hals raus. Du möchtest nicht dein Leben lang dem Geld hinterherrennen, fürs Arbeiten leben. Du möchtest mehr Zeit für deine Familie und dich vor allem endlich entspannter fühlen.

Das Gute am „Online Geld verdienen“ ist ja, dass viele Methoden SKALIERBAR sind – so auch das Bloggen. Manche würden das heutzutage als passiv bezeichnen. Das bedeutet einmal Aufwand, mehrfach profitieren. Und wer hätte das nicht gerne?

Auch für mich sind das genau die Gründe, warum ich mir nicht mehr vorstellen kann, ein Leben lang als Übersetzerin zu arbeiten. Gerade als Selbstständiger – oder als jemand, der in seinem Beruf pro Stunde bezahlt wird – lädt man sich oft mit Arbeit voll, weil man jeden Euro mitnehmen möchte. So war das auch bei mir.

Also erkundigte ich mich und sah im Internet diese ganzen Leute, die über die verschiedensten Kanäle online Geld verdienen: Bloggen, YouTube, Affiliate Marketing, Amazon FBA … Über diese verschiedenen Strategien habe ich bereits einen Artikel geschrieben, hier sind sie alle erklärt.

Das Bloggen hat dabei ganz klar zwei Vorteile: Man braucht kein (oder kaum) Startkapital UND man kann kreativ sein. Wenn du dich also gerne kreativ austobst und nicht viel Startkapital investieren möchtest oder kannst, dann kann Bloggen für dich der richtige Weg sein.

Offensichtlich ist es also möglich, mit einem Blog Geld zu verdienen. Die Frage ist nur, wie das funktioniert, wie realistisch das ist und unter welchen Voraussetzungen das geht.

 

15 Wege, um mit einem Blog Geld zu verdienen

Kommen wir nun zu den 15 Wegen, über die man mit einem Blog Geld verdienen kann:

 

1. Werbeeinnahmen

Wahrscheinlich kommen dir Werbeeinnahmen als Erstes in den Sinn, wenn du dich fragst, wie man mit einem Blog Geld verdienen kann. Sie gehören auch zu den Einnahmequellen, die von Anfang an mit einem Blog möglich sind. Jedoch fallen die Einnahmen durch Werbeanzeigen im Vergleich zu den anderen Einnahmequellen eher gering aus:

Pro 1000 Seitenaufrufe (Cost per Mille, CPM) erhält man je nach Werbenetzwerk und Nische zwischen 2 EUR und 12 EUR, und pro Klick auf eine Werbeanzeige erhält man im Durchschnitt 30 Cent.

Dabei ist Google Adsense das bekannteste Werbenetzwerk. Jedoch lohnt es sich auf jeden Fall auch, sich weitere Werbenetzwerke anzusehen, da man oft mit höheren Einnahmen rechnen kann. Außerdem passiert es nicht selten, dass Google Adsense von heute auf morgen Konten sperrt (ca. 30.000 – 50.000 pro Tag), weil es seine Anforderungen an Websites leicht abändert.

Das Werbenetzwerk RevenueHits beispielsweise ist eine gute Alternative zu Google Adsense. Es zahlt einen vergleichsweise hohen CPA (Cost per Action) und bietet alle Arten von Anzeigen (z. B. Schaltflächen, Schieberegler, Banner, etc.).

In den nächsten Wochen wird es noch einen ausführlicheren Bericht über weitere bekannte Werbenetzwerke geben.

 

2. Affiliate Marketing

Ein zweiter Weg, mit einem Blog Geld zu verdienen, ist über Affiliate Marketing. Wer noch nie davon gehört hat: Affiliate Marketing bedeutet, Werbung für physische oder digitale Produkte zu machen und für jeden Kauf eine Provision zu erhalten.

Über folgende digitale Produkte kannst du dir sogar eine DOWNLINE aufbauen und passiv davon profitieren, wenn andere diese Produkte erfolgreich vermarkten:

Mehr über das Thema Affiliate Marketing erfährst du in meinem Artikel „Affiliate Marketing für Anfänger“.

 

3. Eigene Produkte

Ein dritter Weg, um mit einem Blog Geld zu verdienen, ist, über den Blog eigene Produkte zu promoten. Das können zum Beispiel E-Books oder wertvolle Schulungs- oder Infomaterialien sein.

 

4. Online-Schulungen

Wenn du in einem Bereich besonders gut bist und dein Blog sich um dieses Thema dreht, kannst du deinen Lesern auch Online-Schulungen dazu anbieten. Das kann bei einem Blog zum Thema „Englisch lernen“ zum Beispiel ein Schulungsvideo über Business English sein – oder auch etwas ganz anderes.

Wenn du Online-Kurse auf Udemy anbietest, kannst du diese auch über deinen Blog bewerben.

 

5. Blog Verkaufen

Auch seinen Blog zu verkaufen, ist ein Weg, um damit Geld zu machen. Allerdings lohnt sich das natürlich erst ab einer gewissen Reichweite. Außerdem machen das nur recht wenige Blogger, weil dadurch eine sichere Einnahmequelle, die man sich wahrscheinlich jahrelang mit viel Mühe aufgebaut hat, von heute auf morgen wegbricht. Deshalb ist das für die meisten Blogger nur eine Option, wenn ihnen die Lust am Bloggen vergangen ist oder sie gerne ein neues Projekt starten möchten.

 

6. Die VG Wort

Die VG WORT (Verwertungsgesellschaft WORT) ist ein Verein zur Verwertung von Urheberrechten mit Sitz in München und ist vergleichbar mit der GEMA für Musiker.

Unter bestimmten Voraussetzungen vergütet er Autoren für ihre selbst verfassten Werke mit einem jährlich festgelegten Betrag pro Text. 2020 lag dieser Betrag bei 40 EUR, wobei er in den letzten Jahren jährlich gestiegen ist. Man kann also davon ausgehen, dass er noch weiter steigen wird.

Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass der Text pro Jahr mindestens 1.500 Mal aufgerufen werden muss. Eine weitere ist, dass der Text mindestens 1.800 Zeichen lang sein muss. Das entspricht in etwa 300 Wörtern.

Wenn diese beiden Voraussetzungen gegeben sind, kann also jeder Blogger einen Vertrag mit der VG WORT eingehen und Geld für seine Arbeit erhalten – toll!

Bei zwei Beiträgen rechnet sich das Ganze natürlich nicht. Aber bei 25 gut besuchten Beiträgen sind wir schon mal bei mindestens 1000 EUR 😉

 

7. Gastbeiträge

Ein Gastbeitrag ist ein Beitrag, den du KOSTENLOS für einen anderen Blog verfasst. Jedoch kannst du von der Reichweite dieses anderen Blogs profitieren und in deinem Gastartikel – je nach Absprache – auf deinen eigenen Blog verlinken. Dadurch erhältst du mehr Leser, mehr Klicks, mehr Geld.

 

8. Werbebeiträge

Ein Werbebeitrag ist ein Beitrag, für den dich ein Unternehmen bezahlt. In diesem Beitrag bewirbst du üblicherweise ein Produkt dieses Unternehmens. Wie viel du für einen Werbebeitrag bekommst, kann man pauschal nicht sagen, da es von deiner Reichweite, dem Unternehmen, dem Produkt und der Länge des Artikels abhängt.

 

9. Vermarkte deine Dienstleistung

Vielleicht bietest du eine Dienstleistung an und bloggst gleichzeitig über dasselbe Thema oder verwandte Themen. Dann werden Leute durch deinen Blog auf dich als Dienstleister aufmerksam und denken sicherlich an dich, wenn sie diese Dienstleistung das nächste Mal benötigen.

Beispielsweise könnte ich als gelernte Übersetzerin über Rechtschreibung und Zeichensetzung bloggen. Hach, mit so was könnte ich mich austoben. Das Problem ist nur, dass das niemand außer mir so richtig spannend findet 🙂

 

10. Spenden sammeln

Es gibt Dutzende Portale, über die man für seine Website Spenden sammeln kann. Eine von ihnen ist zum Beispiel www.leetchi.com.

 

11. Verlinke zu deinen Social-Media-Kanälen

Deine verschiedenen Social-Media-Profile sollten auf jeden Fall miteinander verknüpft sein. Deine Follower auf der einen Plattform sollten jeweils dazu ermutigt werden, dir auf den anderen Plattformen auch zu folgen.

Warum? Weil das die Algorithmen glücklich macht. Je mehr Follower du hast und je mehr diese mit deinen Inhalten interagieren, desto mehr werden deine Beiträge auf den Plattformen nach oben gepusht und für andere sichtbar gemacht. Je mehr Reichweite, desto mehr Leser, desto mehr Geld.

Außerdem haben deine Follower dich dadurch mehr auf dem Schirm, wenn sie dich nicht nur auf einem, sondern auf allen Kanälen immer wieder sehen.

 

12. Biete Backlinks an

Wenn dein Blog eine gewisse Reichweite erzielt hat, dann kannst du Geld damit verdienen, auf andere Websites oder Blogs zu verlinken.

Diese sogenannten Backlinks sind nämlich zum Einen wertvoll für den Google-Algorithmus und sorgen dafür, dass diese Websites/Blogs dann in den Suchergebnissen weiter oben landen. Zum Anderen lenkt es einen Teil deiner Leser natürlich auf diese andere Website und bringt ihr Traffic.

Unter den Backlinks gibt es die nofollow-Links und die dofollow-Links. Die nofollow-Links werden von Suchmaschinen ignoriert, sorgen also nicht für ein besseres Ranking, sondern nur für mehr Website-Besucher. Die dofollow-Links werden von Suchmaschinen erfasst und pushen die Ziel-Website weiter nach oben.

 

 

13. Kostenpflichtiger Bereich auf Website

Mit einem Blog lässt sich auch Geld verdienen, indem man einen kostenpflichtigen Bereich auf seiner Website einrichtet. In diesem Mitgliederbereich werden dann Inhalte veröffentlicht, die für deine Leser so wertvoll sind, dass sie dafür etwas zahlen müssen. Das können zum Beispiel Schulungsmaterialien, Videos oder ein Schritt-für-Schritt-Plan sein.

 

14. Coaching

Wenn du in etwas Experte bist und über dieses Thema bloggst (zum Beispiel Fitness), dann kannst du zu diesem Thema natürlich auch Coaching anbieten. Wobei das natürlich nicht passiv ist.

 

15. E-Mail-Liste

Vielleicht hast du den Spruch schon mal gehört: „The money is in the list.

Wie ich auch schon in meinem Beitrag „So geht mit Pinterest Geld verdienen“ geschrieben habe: Wer eine große Liste mit E-Mail-Abonnenten besitzt, der kann daraus auch gutes Geld machen, und das besser als mit Werbeanzeigen oder ähnlichem. Denn zu seinen E-Mail-Abonnenten hat man ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, außerdem sind E-Mails kostenlos.

Natürlich zahlt man einen Betrag für sein E-Mail-Marketing-Tool. Jedoch ist dieser Betrag im Vergleich zur Listengröße und auch im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen ziemlich klein.

Bekannte E-Mail-Marketing-Tools sind: Aweber, GetResponse und ActiveCampaign. Bei Aweber zahlst du sogar überhaupt nichts, bis deine Liste eine gewisse Größe erreicht hat.

Wie du dir eine E-Mail-Liste aufbaust und damit Geld machst, liest du in meinem „Schritt-für-Schritt-Leitfaden für dein Business“.

 

Unter welchen Voraussetzungen kann man mit Blog Geld verdienen?

 

1. Das richtige Thema

Es liegt auf der Hand: Wenn du über etwas schreibst, das niemanden interessiert, dann wird es natürlich schwer, mit deinem Blog Geld zu machen. Anstatt also über Kaulquappen in der freien Natur zu schreiben, benutze lieber ein Keyword Research Tool und erkundige dich, nach welchen Keywords die Leute in deinem Bereich am meisten suchen.

 

2. Traffic

Keine der oben genannten Methoden, um mit einem Blog Geld zu verdienen, funktioniert ohne Traffic. Hat man es jedoch einmal geschafft, Traffic auf seine Website zu lenken, dann ist es überhaupt nicht mehr schwer, daraus Geld zu machen. In meinem Artikel „So geht mit Pinterest Geld verdienen“ habe ich dir beschrieben, wie du Pinterest als Tool für deinen Blog nutzen kannst, um Traffic zu generieren.

 

3. Regelmäßigkeit

Der Google-Algorithmus LIEBT es, wenn du deinen Blog regelmäßig mit neuen Texten füllst. Also nicht erst drei Texte auf einmal und dann wieder gar nichts mehr, sondern lieber drei Wochen hintereinander einen Text. Es kann auch alle zwei Wochen ein Text sein. Hauptsache, Google stellt eine gewisse Regelmäßigkeit fest.

Auch wenn du bereits bestehende Texte von dir nochmal umschreibst, sieht Google das als „neuen Content“ an. Dazu gehört allerdings mehr, als nur ein paar Wörter zu verdrehen, denn Google merkt auch, wie stark du einen Text verändert hast.

Und deine Leser freuen sich natürlich auch, wenn sie regelmäßig neuen Content von dir erhalten.

 

4. Geduld

Das ist wahrscheinlich es das, woran die meisten Blogger scheitern, die mit ihrem Blog Geld verdienen wollen. Viele Blogger berichten, dass sie bereits nach 3 Monaten erste Einnahmen erzielen, aber erst nach 1-2 Jahren von ihrem Blog leben konnten.

Je nachdem, wie viel Arbeit man wöchentlich reinsteckt, dauert es natürlich entsprechend, bis erste Einnahmen reinfließen. Außerdem kommt es auch darauf an, auf welche Einnahmequellen man sich konzentriert. Möchte man hauptsächlich mit Affiliate Marketing Geld verdienen, dann kommt es auch darauf an, ob man sich für physische oder digitale Produkte entscheidet. Mehr darüber liest du in meinem Artikel „Affiliate Marketing für Anfänger“.

 

5. Nutzerfreundliche Website

Natürlich sollte deine Website technisch einwandfrei sein. Das bedeutet:

  • schnelle Ladezeiten;
  • gute Useability;
  • ein schönes Design;
  • nicht zu viel Werbung.

Andernfalls vergraulst du deine Besucher schnell wieder.

 

6. Keyword-Recherche (Mangools) und Google SEO

Wahrscheinlich möchtest du irgendwann auch über Suchmaschinenanfragen gefunden werden, ohne Werbung schalten zu müssen. Hierzu musst du deine Blog-Artikel auf Keywords optimieren.

Um herauszufinden, nach welchen Keywords deine Zielgruppe sucht und wie oft sie das tut, brauchst du ein Keyword Research Tool. Denn der Google Keyword Planner ist leider sehr ungenau und zeigt dir nur sehr vage, wie hoch die Konkurrenz für ein Keyword ist.

Ein beliebtes Keyword Research Tool ist Mangools. Mit 29.90 EUR im Monat für den Basic-Plan ist es vergleichsweise günstig. Außerdem erhältst du in Mangools genaue Infos über Keywords und deine Konkurrenten, unter anderem über deren Backlinks.

Dank Mangools weiß ich beispielsweise, dass „Mit Blog Geld verdienen“ in Deutschland aktuell ca. 600 Mal im Monat gesucht wird. Die Keyword-Difficulty, also die Schwierigkeit, für „Mit Blog Geld verdienen“ hoch zu ranken, ist mit 26 relativ gering.

Wenn du dich für ein Keyword entschieden hast, musst du deinen Beitrag auf dieses Keyword optimieren. Alle Infos zu Google SEO erhältst du in meinem Artikel „Google SEO und der KWFinder„.

Aber Achtung: Nur mithilfe von SEO Traffic auf seinen Blog zu bekommen, dauert viele Monate. Deshalb solltest du unbedingt auch den letzten Punkt auf dieser Liste beachten:

 

7. Vermarktung durch Social Media/Pinterest

Zu guter Letzt kommen wir noch zu einer sehr zeitintensiven, jedoch unerlässlichen Aufgabe: Du musst deinen Blog über soziale Netzwerke und auch Pinterest promoten! Denn wie sollen die Leute sonst von deinem Blog erfahren? Wie das geht, liest du in meinen Artikeln „So geht mit Pinterest Geld verdienen“ und „Mehr Traffic mithilfe von Tailwind und Pinterest„.

 

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kannst du über die 16 Wege, die ich dir aufgelistet habe, Geld mit deinem Blog verdienen.

 

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In den letzten Jahren habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema "online Geld verdienen" beschäftigt. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, alle meine Erfahrungen und Erkenntnisse in diesem Blog festzuhalten und alle Leser an meinem Fortschritt teilhaben zu lassen.

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